Besuch beim Sport 1 "Volkswagen Doppelpass"

Montag, 28. Oktober 2013

Markus Gisdol und unser Fanclub beim Sport 1 "Volkswagen Doppelpass" in München

Zusammen mit dem „Integrativen 1899-Fanclub“ aus Weinheim waren Vertreter unseres Fanclubs als Zuschauer zu Gast beim „Volkswagen Doppelpass“ von Sport 1 im Kempinski-Hotel im Airport München.
Moderator Jörg Wontorra moderierte die Sendung gewohnt souverän und unterhaltsam. Neben einigen bekannten Sportjournalisten war auch 1899-Coach Markus Gisdol zu Gast der 135-minütigen Live-Sendung.

Gisdol stand in den zurückliegenden Tagen sehr oft im Fokus der medialen, öffentlichen Wahrnehmung. Auch beim Besuch in München konnte er mit konkreten und klaren Aussagen den neuen Hoffenheimer Weg verständlich machen.

Der gebürtige Geislinger zog Bilanz zu der nach bisher zehn Spieltagen spektakulären und torreichen Vorstellung seiner Mannschaft sowie dem „Phantom-Tor“ der Leverkusener: "Wir haben eine sehr aufregende Woche hinter uns. Nun bin ich sehr glücklich, weil wir auch in schwierigen Phasen zuletzt beim 4:1 Auswärtserfolg in Hannover Stabilität gezeigt und dem Gegner in Überzahl den Nerv gezogen haben. Für uns war es vielleicht von Vorteil, dass die ersten neun Partien bei uns fast alle so abliefen. Es kommen immer wieder extreme Situationen in unseren Spielen vor. Es kann schon sein, dass wir deswegen so ruhig geblieben sind."

Nach einer schwierigen Woche ist bei der TSG vor dem großen Duell gegen den übermächtigen FC Bayern wieder das Lächeln zurückgekehrt. 48 Treffer in zehn Spielen mit Hoffenheimer Beteiligung ist weiterhin Ligabestwert. Dieser dürfte höchstwahrscheinlich auch am Samstag gegen den Tabellenführer aus Bayern nicht in Gefahr geraten.

Am Rande seines ersten Live-Auftritts am Sonntag beim „Volkswagen Doppelpass“ blickte Gisdol auf die schier unlösbare Partie gegen die Münchner Startruppe voraus: „Wir werden uns auf dieses Spiel gewissenhaft vorbereiten, uns nicht verstecken und die Leistung abrufen, die wir zuletzt gezeigt haben. Jeder erwartet einen Bayern-Sieg, lassen wir uns mal überraschen, was dabei heraus kommt.“

Der 1899-Coach wirkte in der Diskussion mit der Journalistenrunde sehr locker und souverän. Mit seinen Ansichten und Aussagen, auch in Bezug auf die Diskussionen um das „Phantom-Tor“ von Leverkusen, konnte er beim Publikum viele Sympathien gewinnen, was sich deutlich im Applaus widerspiegelte.

Unsere Fanclubteilnehmer zeigten sich vor der Sendung großzügig, so dass Jörg Wontorra beim Verlesen der Spender die „Rohrbacher Fußballfreunde Blau-Weiss“ vor einem Millionenpublikum nicht vergaß. Der Besuch in München hat sich daher in vielerlei Hinsicht gelohnt.