Kevin Kuranyi hinterlies einen sehr positiven Eindruck bei der Weihnachtsfeier 2015

Sonntag, 6. Dezember 2015
Gruppenfoto mit Kevin Kuranyi

Bei unserer diesjährigen Weihnachtsfeier durften wir mit Kevin Kuranyi einen absoluten Weltstar in der Clubhausgaststätte des SV Rohrbach/S. begrüßen. Kuranyis Urgroßvater stammt aus Dänemark, sein Großvater aus Ungarn (von ihm hat er auch den Namen), seine Mutter aus Panama und sein Vater aus Frankreich. Kuranyi selbst ist in Brasilien geboren, wuchs in Panama auf und hat drei Staatsbürgerschaften: die brasilianische, die panamaische und die deutsche. Der Stürmerstar, dessen Vater im Raum Ludwigshafen aufwuchs, lebte bis zu seinem 16. Lebensjahr in Lateinamerika. Er spielte 52-mal für die deutsche Nationalmannschaft und schoss 19 Tor. Außerdem war er für seine bisherigen Vereine VfB Stuttgart, FC Schalke 04 und Dynamo Moskau sogar in der Champions-League aktiv.

Nun spielt er in unserem Fußballdorf und fühlt sich hier pudelwohl. Er lebt in Heidelberg mit seiner Frau Viktorija und den beiden 7- und 10-jährigen Kindern Karlo und Vivian. Auch dort hat er sich gut eingelebt. Karlo spielt bei den E-Jugendlichen der SG HD-Kirchheim. Wie er selbst sagt, fehlen der TSG Hoffenheim deutlich mehr Punkte. Aber da beruhigte er die Anwesenden. „Die werden kommen“, sagte er zuversichtlich. Autogrammwünsch und Fragen beantwortete er sehr gern.

Kevin machte einen sehr lockeren und umgänglichen Eindruck, so dass ihn die FC-Mitglieder schnell ins Herz geschlossen hatten. Der Eindruck täuschte nicht, dass er sich bei unserer Weihnachtsfeier sehr wohl fühlte. Vielleicht lag das auch am guten Essen von Jerina, dass er sich genüsslich schmecken ließ.

Für die Fanclubmitglieder war es ein besonderes Erlebnis, diesen außergewöhnlichen Fußballer und Menschen kennenzulernen. Mit verschiedenen Gastgeschenken und viel Applaus wurde er nach etwas mehr als zwei Stunden wieder verabschiedet. Zuvor wurde ihm aber noch das Versprechen entlockt, dass es in Ingolstadt den zweiten Saisonsieg geben wird. Wenn dem so ist,  hat dazu auch der Besuch bei unserer Weihnachtsfeier in Rohrbach/S. beigetragen.  (Andy Schüle)